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„Die Rösterei" lockte 18.02.2019

„Was sollen wir denn heute Nachmittag anziehen?“ lautete am Vormittag des 18. Februar 2019 die große Frage von Sieglinde Pika und Stephanie Jordan, die sich ebenso wie Gertraud Müller und Gertrude Tschernitz für den Ausflug nach Krumpendorf am Wörthersee angemeldet hatten. Adrett gekleidet machten sich die vier unternehmungslustigen Bewohnerinnen vom Wie daham… Generationenpark Waidmannsdorf gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Karin Avender, BScN, und Diplomsozialbetreuerin Lieselotte Haber kurz vor 13 Uhr auf den Weg. Der Bus wurde trotz erforderlichen Umsteigens nicht gescheut und die gut gelaunten Damen bestaunten von den öffentlichen Verkehrsmitteln aus die Natur, den Wörthersee sowie die schneebedeckten Berge. „Ich würde bis nach Graz fahren!“, meinte die 93-jährige Frau Jordan, für die bereits die Anreise in die wenige Kilometer entfernte Gemeinde ein Highlight war.

Wohlfühlen in Wohnzimmeratmosphäre

An der Hauptstraße 173 gelegen, bezauberte „Die Rösterei“ die Gruppe der Frodlgasse 6 schon beim Eintreten. Das im Vintage-Stil eingerichtete Café, das auch ein kleines Ladenlokal beheimatet, ist ein wahrer Blickfang. Ob die gemütlichen Fauteuils, das nostalgische Geschirr oder die vielen liebreizenden Accessoires: Die neuen Gäste erfreuten sich am Interieur sowie am ausgezeichneten Kaffee und den köstlichen Mehlspeisen, die kredenzt wurden. Frau Pika gefiel insbesondere der schöne Dessertteller mit Goldrand und Märchenmotiv – so schmeckte die von ihr bestellte Pflaumentarte noch besser. Die zahlreichen Impressionen, die auch Erinnerungen an früher wachriefen, sorgten für jede Menge Gesprächsstoff beim gemütlichen Beisammensein und es wurde viel geplaudert und gelacht.

Mit Liebe gemacht …

… sind hier jedoch nicht nur die kulinarischen Versuchungen, sondern auch die kleinen Kostbarkeiten, die im integrierten Geschäft zu erstehen sind. Die getöpferten, gewebten, gestrickten, gehäkelten und genähten Dinge weckten das Interesse der Ausflügler, die es genossen, die präsentierte Handwerkskunst in Augenschein zu nehmen und sich Anregungen für den diesjährigen Ostermarkt zu holen. Mit vielen gewonnenen Eindrücken und bestens gestärkt ging es wieder zurück – von der Haltestelle Minimundus bis zum Wie daham… Generationenpark Waidmannsdorf sogar zu Fuß! Dieser Spaziergang, bei dem auch die ersten Frühlingsblumen gesichtet wurden, stand noch ganz im Zeichen des netten Kaffeehausbesuches, über den angeregt philosophiert wurde. „Was wir hier alles unternehmen – das könnte man von zu Hause aus niemals tun!“, meinten Frau Tschernitz und Frau Müller bei der Ankunft übereinstimmend, ehe sie sich wie ihre zwei Mitbewohnerinnen mit einem „Dankeschön“ in Richtung ihrer Zimmer verabschiedeten.